Jungfrau

4158m, Berner Oberland

  • Atemberaubend ist der Blick von Interlaken durch das Lauterbrunnental auf die majestätische Jungfrau. Der Name des bekannten Gipfels soll auf eine ehemalige Besitzung des 1484 aufgehobenen Augustinerinnen-Klosters in Interlaken zurückgehen. Die am Fusse der Jungfrau liegende Alp hiess einst «Jungfrauenberg», heute bekannt als Wengernalp.

    Am 3. August 1811 eroberten die Brüder J. R. und H. Meyer vom Wallis her kommend den Jungfraugipfel, geführt von den Walliser Gämsjägern J. Bortis und A. Volken. Damit war der erste Viertausender der Schweiz bezwungen.

  • Ein Stück Jungfrau im Miniaturformat

    • als edles Souvenir an ihr emotionales Erlebnis am Berg
    • als aussergewöhnliches Geschenk für ihre Berg-begeisterten Freunde oder
    • als authentisches Kundengeschenk ihrer Firma;

    unsere hochwertigen Bergreliefs aus echtem Originalgestein sind einzigartige Erinnerungsstücke an unvergessliche Momente in der Schweizer Bergwelt – denn jedes einzelne Modell verkörpert Präzision, Schönheit und Beständigkeit.

  • 3 Gesteinsvarianten

    • Hochgebirgskalk
    • Rosenlaui Marmor
    • Mitholzer Kieselkalk

    je in 2 Grössen

    • Standard: ca. 55 x 55 mm
    • Exclusive: 85 x 85 mm bis 90 x 90 mm
  • Geologie der Jungfrau

    Die Jungfrau ist nicht nur durch ihre schiere Erscheinung, sondern auch geologisch ein spektakulärer Berg am Übergang des Aarmassivs zu den nach Norden überschobenen helvetischen Kalkdecken. Der Fuss bei Stechelberg besteht aus Gneisen des Aarmassivs, während der ganze Vorbau, Schwarzmönch, Rotbrett und Schneehorn aus überlagertem Jura- und Kreide-Kalkgestein aufgebaut sind. Silberhorn und Hauptgipfel bestehen wiederum aus Kristallin des Aarmassivs.

  • img_jungfrau_tektonik

    Überblick der geologisch-tektonischen Situation in der Jungfrau-Region mit Kennzeichnung des Modellausschnitts und Entnahmestellen der Originalgesteine der Jungfrau. (Quelle: Bundesamt für Landestopografie)

Erhältliche Gesteinsvarianten

  • Hochgebirgskalk

    gestein_hochgebirgskalk

    Der Hochgebirgskalk formt die massigen Bergklötze und hohen Wände vom Tödi bis zu den Dents du Midi, mit Jegerstöck, Gross Windgällen, Schlossberg, Spannörter, Titlis, Wendenstöcke, Engelhörner, Wetterhorn und Muveran. Besonders eindrückliches Beispiel nebst der Eigernordwand ist der Nordaufbau der Jungrau. Der Hochgebirgskalk entstand als Kalkschlamm im Tethysmeer während der Jurazeit vor 150 Mio. Jahren. Charakteristisch ist die starke Durchdringung der massigen Kalkmatrix durch die schneeweissen Kalzitadern, welche im Zuge der Alpenfaltung entstanden sind.

    Im Kieswerk Gryth in Grindelwald werden grosse Blöcke aus Hochgebirgskalk, welche die Lütschine aus der Gletscherschlucht spült,  für spezielle Bauzwecke gelagert.

  • Rosenlaui Marmor

    gestein_rosenlaui-marmor

    Dieses schöne Gestein findet sich im Rosenlauital östlich der Grossen Scheidegg im Gebiet Alpiglen – Alp Breitenboden in Form von Sturzblöcken aus den Nordwänden des Wellhorns. Die Marmore verdanken ihre Einzigartigkeit und Vielfalt dem Zusammentreffen von zeitlich weit auseinander liegenden geologischen Ereignissen: der Ablagerung im Tethysmeer während der Jurazeit vor 120 Mio Jahren, der Auffüllung der verkarteten Kalke durch eisenhaltige Tone und Sande vor rund 50 Mio Jahren und der Deformierung im Zuge der Alpenfaltung vor rund 15 Mio Jahren.

    Die Marmore vor Grindelwald und Rosenlaui wurden im 18. Jahrhundert entdeckt und abgebaut. Berühmtheit erlangten sie als Deckplatten von Kommoden der Firma Funk in Bern. Auch wurde der Stein in der Wandelhalle des Bundeshauses als Türgewand verbaut. (Quelle: Labhart T., 2005: Die Marmore von Grindelwald und Rosenlaui, Heimatvereinigung der Gemeinde Grindelwald)

  • Mitholzer Kieselkalk

    gestein_kieselkalk

    Die Talsohle des hinteren Kandertals, vom Fisistock bis nach Mitholz, ist mit Felssturzmaterial von den auffälligen Abbruchstellen am Fisistock und an der Bire überdeckt. Diese Felsabbrüche ereigneten sich nach der letzten Eiszeit, also in den letzten 10‘000 Jahren. Die Felsmassen lösten sich damals auf den weichen Gesteinsschichten (Berriasien-Mergel) und stürzten ins Kandertal.

    Im Kieswerk der Steinbruch und Hartschotterwerk Blausee-Mitholz AG finden sich grossen Blöcke aus Kieselkalk, der sich ideal zur Herstellung von Bahnschotter, sowie von Brechsand und Splitt eignet. Die farbigen Blöcke (roter, blauer und grüner Mitholzer) sind ein begehrtes Rohmaterial im Steinhauergewerbe.

Jetzt bestellen