Tödi

3614m, Glarner Alpen

  • Der Tödi, «Berg von göttlicher Majestät», «Gletschertisch, auf dem Göttinnen und Götter beisammen sitzen». Zitate aus der Literatur zeigen den Eindruck, den dieser Berg auf die Menschen macht, noch heute. Sein Name leitet sich vermutlich ab von “d’Ödi”, die Ödnis. Die einheimischen Gemsjäger, Placi Curschellas und Augustin Bisquolm schafften 1824 von Süden und Vater und Sohn Vögeli mit Thomas Thut 1837 von Norden her die Erstbesteigiung. (Mehr…)

    Es war offenbar auch auf dem Gipfel des Tödi, wo Rudolf Theodor Simpler, Mitbegründer 1863 und erster Zentralpräsident des Schweizer Alpen-Clubs, «der Gedanke an eine Association» durch den Kopf ­ging – der SAC war geboren.

  • Ein Stück Tödi im Miniaturformat

    • als edles Souvenir an ihr emotionales Erlebnis am Berg
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    unsere hochwertigen Bergreliefs aus echtem Originalgestein sind einzigartige Erinnerungsstücke an unvergessliche Momente in der Schweizer Bergwelt – denn jedes einzelne Modell verkörpert Präzision, Schönheit und Beständigkeit.

  • 2 Gesteinsvarianten

    • Röti Dolomit
    • Eisen-Oolith

    je in 2 Grössen

    • Standard: 55 x 55 mm
    • Exclusive: 85 x 85 mm bis 90 x 90 mm

Geologie des Tödi

Im Sand, zu hinderst im Linthal, lässt sich auf eindrückliche Weise erkennen, wie die östlichsten Ausläufer des Aar Massivs unter die Helvetischen Decken abtauchen. Das auffällige, gelblich anwitternde Gesteinsband des Röti Dolomits zeichnet augenfällig die Grenze zwischen den kristallinen Gneisen und den mächtigen Jura- und Kreidekalken an die schroffen Wände. Die wenige Meter bis mehrere 1o Meter mächtige Lagunen-Ablagerung während der Tristheit ins damalige Thetys-Meer findet sich entlang des ganzen Alpennordhangs wieder. Ihren Namen aber hat sie genau von hier erhalten, der Röti am Fusse des Tödi.

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    Geologisches Profil des Tödi (aus: Geologie der Glarneralpen, Teil III: Jura & Kreide von Mark Feldmann)

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    Überblick der geologisch-tektonischen Situation der Glarner Alpen mit Kennzeichnung des Modellausschnitts und Entnahmestellen der Originalgesteine des Tödi. (Quelle: Bundesamt für Landestopografie)

Erhältliche Gesteinsvarianten

  • Röti Dolomit

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    Beim Röti Dolomit handelt es sich um Lagunen-Ablagerungen der Trias-Zeit vor ca. 240 Mio Jahren.

    Auf dem Wanderweg von Hinter Sand 1300m zu den Fridolinshütten SAC 2111m sind die gelblichen Sturz-Blöcke im Bereich Tentiwang nicht zu übersehen. Der Röti Dolomit hat allerdings keine ökonomische Bedeutung. Entsprechend sind keine offenen Steinbrüche im Gebiet des Tödi vorhanden.

  • Eisen-Oolith

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    Neben der Fahrstrasse im Hinter Sand 1300m sind die rostig anwitternden Eisen-Oolith-Gerölle gut zu sehen.

    Auf den ersten Blick kaum vom Röti Dolomit zu unterscheiden, erkennt man beim genaueren Hinsehen eine deutliche Bänderung der Eisen-Ooide, dunkle Kügelchen im Milimeter-Bereich. Die Eisenoolithe (lokal auch als Blegi-Oolith bezeichnet) sind 0.5 – 3 Meter mächtige Lagen des Doggers (Mittlerer Jura), welche stellenweise auch reich an Belemniten und Ammoniten sind. Im 16. Jahrhundert wurden sie auf der Guppenalp bei Schwanden (GL) zur Eisengewinnung abgebaut.

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